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Weiteres aus der Entwicklungsgeschichte der Kirche

 

Heimatkunde. Beschreibende und geschichtliche Darstellung der Gemeinde Läufelfingen. 1865 von Lehrer H. Buser

 

6. Abendmahlsfeier

Im alten Kirchenbuch schreibt Pfarrer Cellarius (pag. 5): „in diesem Jahr ist durch Gottes Segen bei Haltung des h. Abendmahles unsers Herrn Jesu Christi die notwendige und trostreiche Ceremonie des Brotbrechens eingeführt und anstatt der päpstlichen kleinen Hostie das ächte Speis- und Nährbrod gebraucht worden, auf den Christtag den 25. Dez. 1642- Gott sei Lob und Dank in Ewigkeit!“

„Damit  auch in allen Kirchen zu Stadt und Land alles ordentlich und gleichförmig gehalten würde, so haben unsere gnädigen Herren die kleinen Tischlein, wie auch eine neue Kannen und Platten, samt einer Trinkschalen, alles in gutem Zinn, in unserer Kirche gegeben, und zu kaufen verordnet welches alles im Pfarrhause verwahrt und aufbewahrt wird.“

„Gott der himmlische Vater wölle Alles bewahren, und uns mit Gesundheit und Freuden noch lange ihrer gebrauchen lassen, zu unserm Heil und Seligkeit in Christo Jesu unserem Herrn. Amen.“

Von oben genannten Abendmahlgegenständen möchte nur noch der, keine Jahreszahl tragende, Zinnerne Brod Teller vorhanden sein. Die grosse Platte war am Ring zerbrochen, und musste 1848 umgegossen werden.

Die gegenwärtigen zwei zinnernen Kannen tragen die Jahreszahl 1767. Statt der oben angeführten Trinkschale, besitzt die hiesige Kirche nun zwei silberne Kelche, welche die Jahreszahl 1673 tragen. Sie wurden unter Pfarrer Johann Rudolf Parcus von der Obrigkeit geschenkt (Kirchenchronik).

Ein kleines silbernes Trinkfläschlein mit Deckel zum Abendmahl Gebrauch bei Kranken wurde schon im Jahre 1568 von Herrn Pfarrer Ritter angeschafft (altes Kilchenbuch pag 4).

 

Heimatkunde. Beschreibende und geschichtliche Darstellung der Gemeinde Läufelfingen. 1865 von Lehrer H. Buser

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